Das „zu weite“ Wohnzimmer

Ein ratloser Kunde wandte sich an uns: Die Räume sind groß und weit. Vielleicht zu weit? Nein! Wir entwickelten den Grundriss am Zeichenbrett neu, definierten Laufwege, einen harmonischen Lichteinfall und konzipierten eine Raumnutzung, die genau dort funktioniert.

Wir planten eine Möblierung, die dem Raum und unserem Kunden gerecht wurde und suchten stimmige Materialien: Holzoberflächen, Schleiflack, Stoffe, Teppich, Leuchten.

 

Durch ein großzügiges aber optisch leichtes Bücherregal über Eck geben wir dem langen Raum einen Rücken und überspielen Mauervorsprünge und Wandschrägen. Es zieht sich über ein Fenster, das mit satiniertem Acrylglas zur „Tageslicht-Leuchte“ wird. Lichtbänder am oberen und am unteren Boden beleuchten die Wand und lassen die zuvor dunklen Nischen erstrahlen. Ein Schubladenquader lässt sich als Hocker in den Raum ziehen. Das Regal ist gefertigt aus massivem Fichtenholz – mit hart gebürsteten Kanten und weiß lackierter Oberfläche.

Das lange Sideboard mit zwei exponierten Wandleuchten „fasst“ den Wohnraum. Dank Klappen, Türen und Schubladen wird es dabei den verschiedensten Anforderungen gerecht: Es beherbergt CDs, die Hifi-Anlage, Receiver und Blue-Ray-Player. Die sichtbaren Flächen schimmern in Schleiflack weiß.