Minimal + Rustikal – für ein modern, gemütliches Wohngefühl

Dieser Foto-Dreiklang zeigt, wie wir einem Zuhause in einem kühlen und kubischen Neubau mit groben und warmen Altholzbrettern und -balken eine wohltuende Spannung verleihen. Die Formensprache der Holzkörper ist dabei nicht weniger minimalistisch. Doch Farbe, Haptik und Struktur des Holzes verteilen die Gewichtung im Raum neu. Der Eingangsbereich gewinnt spürbar an Eigencharakter und heißt willkommen.

„Weniger ist mehr.“ Fast jeder Neubau folgt diesem Minimalismus-Credo. Der Architekt Ludwig Mies van der Rohe hat diese gestalterische Grundformel geprägt, die bis heute täglich als unreflektiertes Totschlagargument Entwürfe, Ideen und Konzepte zerschlägt. Was jedoch kaum bekannt ist: Mies van der Rohes Minimalismus ist wesentlich von traditioneller japanischer Gestaltung und Architektur inspiriert. Balance und Kontraste, Natürlichkeit, rituelle Bedeutung und vor allem der bedachte Einsatz von Holzkonstruktionen prägen diese Gestaltungsphilosophie.

Im Badezimmer kann man feststellen, wie die Fliesen mit Holzimitat und die Tischplatte zwar ebenfalls Struktur und Rhythmus spenden. Und auch hier wirkt das Zusammenspiel angenehm und spannungsvoll. Verglichen mit den echten Brettern samt Fugen und Rissen büßt dieser Raum jedoch an Echtheit und Präsenz ein. Oft eine schwierige Entscheidung: pflegeleicht oder bedeutungsschwer.

Holz im Bad

ist kein Problem! Richtige Holz muss es sein und die Verarbeitung muss stimmen, dann kann man mit Holz selbst Duschen auskleiden, oder eine schönen Badewannenverkleidung herstellen.

Dieses Badezimmer ist in unbehandelter Weißtanne gefertigt.

Veröffentlichung

Die neuen Bäder – Ein Stück Himmel

Bad in Eiche

Neben einer Ankleide durften wir in diesem Haus auch ein individuelles Badezimmer einrichten. Die Badewanne wirkt wie eingelassen in einen massiven Holzquader. Tatsächlich verbergen sich in der Front Schubladen und eine Revisionsblende.

Der Waschtischunterschrank folgt derselben Gestaltung. Das Becken ist auf den Kubus aufgestellt, darunter bieten Schubladen Stauraum für Handtücher und Badzubehör. Die Schubladen sind an den Ecken auf Gehrung zu den Seiten gearbeitet. Als Griff dient eine umlaufende Nut.

In Breite der Vormauerung bietet ein Spiegelschrank zusätzlichen Stauraum. Oben und unten wird der Spiegel zum Lichtband.

Die Möbel sind komplett aus Eichenholz gefertigt, die Oberflächen sind geölt.

 

Bad in Zebrano

Länge läuft – sagt man in der Gestaltung gerne und meint damit die schlanke Proportion, die jedem Möbelstück gut zu Gesicht steht.

Das Sideboard zeigt hier diese Proportion, es ist so breit wie möglich, die Höhe wurde auf ein Minimum reduziert und die Tiefe harmonisch dazu gewählt. Das quer laufende Furnier unterstreicht den Entwurf.

Unter dem Sideboard kann ein Rollhocker geparkt werden, der Badeutensilien für die Wanne beinhaltet. Beim Baden zieht man sich diesen Hocker zur Wanne, hat damit alles im Zugriff und  erhält Abstellfläche.

Über dem Sideboard spannt sich ein Spiegel von Wand zu Wand, davor hängt ein flacher Schrank, der die kleinteiligen Kosmetikartikel in sich aufnimmt.

Die Möbel sind mit Zebrano furniert und lackiert. Die Abdeckplatte ist aus Glas, schwarz hinterlackiert. Auch die Fachböden im Schrank sind in diesem Glas ausgeführt.

Im Gäste-WC zieht sich der rote Faden durch.

Waschtischschrank

Ein Dachausbau ist immer wieder eine Herausforderung. Neben einem Kleiderschrank, der an die Dachschräge angepasst ist, fügt sich auch dieser Waschtischunterschrank passgenau in den Raum ein. Durch den Bodenabstand bekommt er einen beinahe schwebenden Charakter.

Der Unterschrank ist in Dekorplatte gefertigt, abgedeckt mit einer Glasplatte. Das Weißglas wurde von unten lackiert, dadurch entsteht eine Tiefenwirkung mit einer stilvollen Brillanz.