Garderobe hinterm Spiegel

Ein Spiel mit Licht und Ton

Ein langer, schmaler Eingangsbereich kann schnell beengt wirken – und durch die vielen glatten Flächen unangenehm hallen. Hier haben wir Stauraum, Spiegel, Akustik und Sitzplatz zu einer ruhigen Gesamtlösung verbunden.

Mehr Weite im langen Flur

Die verspiegelte Garderobe löst die geschlossene Wandfläche optisch auf und gibt dem Flur mehr Tiefe. Gegenüber nimmt das schwebende Sideboard die Strenge der langen Flucht und hält den Boden frei.

Spiegeltüren am Garderobenschrank.
Die Spiegelfronten verdoppeln optisch die Raumfläche und sind als Spiegel ein wichtiger Teil der Garderobe.

Eiche für Wärme und bessere Akustik

Die Lamellenwand setzt die Eiche des Sideboards fort und reduziert gleichzeitig den Hall im Eingangsbereich. Eine Sitzbank aus massivem Eichenholz und die einzelnen Design-Kleiderhaken machen die Wand funktional – mit direktem Blick in den gegenüberliegenden Spiegel.

Spiegel und Lamellenwand definieren Zonen und brechen die Schlauchwirkung auf.
Spiegel und Lamellenwand definieren Zonen und brechen die Schlauchwirkung auf.

Maßgefertigt für den Eingangsbereich

So entsteht aus einem schwierigen Durchgang ein heller, ruhiger und gut nutzbarer Empfangsbereich – mit Stauraum, Sitzplatz und einer Materialität, die den gesamten Flur zusammenhält.

Sitzbank vor der Akustikwand
Die Sitzbank vor der Akustikwand zum Schuhe anziehen, Ablegen und Spiegeln.


Alles zurückhaltend, griffbereit und gut verstaut

Eine Garderobe wie ein zuvorkommender Bediensteter. Dieser Empfangsbereich im eigenen Zuhause reduziert mit Eleganz aufs Wesentliche. Und lässt viel Raum zum Sein und Ankommen.