Homeoffice mit Glaswand

An die Arbeit! Sie nimmt einen wesentlichen Teil unserer Lebenszeit ein. Umso schöner, wenn wir unseren Job nicht nur gern tun, sondern auch die Umgebung stimmt. Unser Kunde wollte sich im Homeoffice zum einen gut fokussieren können, zum anderen aber auch die Assets seines schönen Hauses mit Garten dabei genießen. Als Lösung schufen wir ihm einen Glaswürfel, in dem stilsicher und funktional Privates und Arbeit trennen kann. Die Glaswand ist am Boden, den Außenwänden und der Decke in Leisten geführt und sitzt so luftig ohne weitere Säulen oder Rahmen im Raum. Dadurch geht kein Licht verloren und der Raum im Raum funktioniert.

Stabiler und ästhetischer Abschluss zu Boden und Decke. Unebenheiten im Putz kaschiert die Schattenfuge der Leiste.
Glaswand geführt: Der stabile und ästhetische Abschluss zu Boden und Decke kann etwaige Unebenheiten im Putz oder Boden über die Schattenfuge der Leiste geschickt kaschieren.

Wer im Glashaus sitzt: Homeoffice und Kinder

Eltern kennen das Thema: Wenn ein Elternteil arbeiten muss, verschließt man ungern die Türe, doch unsere lieben Kleinen wollen natürlich immer dabei sein, egal was wir tun. Mit einer Glaswand kann man diese Schwierigkeit zumindest teilweise bewältigen. So bleibt man in Sichtweite und schafft es dennoch, sich ein wenig vor der Aufmerksamkeitssucht abzuschotten.

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Praktisch: alle Wände aus Glas, aber Strom gibt es trotzdem.

Glaswand mit Power: integrierte Steckdosen oder Ethernet

Die meisten haben inzwischen einen ergonomischen höhenverstellbaren Tisch und eine unsichtbare Kabelführung der Netzteile und Geräte unter oder in der Tischplatte. Der Saft für das Ganze kommt ebenfalls aus der neuen Glaswand. Wenn nötig können natürlich auch Ethernet oder andere Steck-Sockets in dem schmalen Rahmenfries verbaut werden.

Wir wünschen gute Arbeit!

Fragen zu Home-Office

Wann lohnt sich ein eingebauter Arbeitsplatz nach Maß?

Ein eingebauter Arbeitsplatz nach Maß lohnt sich, wenn ein Raum mehr können soll als nur „Büro“. Zum Beispiel, wenn das Homeoffice im Wohnzimmer, Gästezimmer, Schlafzimmer, Flur oder in einem Praxisraum untergebracht werden muss – und nach Feierabend nicht dauerhaft nach Arbeit aussehen soll.

Der Vorteil liegt in der präzisen Planung: Beleuchtung, Kabelführung, Steckdosen, Bildschirm, Drucker, Unterlagen, Stifte, Ladegeräte und Nachschlagewerke bekommen feste Plätze. Alles, was man zum Arbeiten braucht, ist in Griffweite. Alles, was Unruhe erzeugt, kann verschwinden. So entsteht kein improvisierter Arbeitsplatz aus einzelnen Möbelstücken, sondern eine ruhige, durchdachte Installation.

Besonders spannend wird es, wenn der Arbeitsplatz geschlossen werden kann. Mit Türen, Falttüren, einem klappbaren Tisch oder einer Schranklösung verschwindet das Homeoffice mit wenigen Handgriffen. Der Raum kann danach wieder Wohnzimmer, Gästezimmer oder Familienraum sein. Gerade für Familien ist das attraktiv, wenn Kinder im Studium oder in Ausbildung sind und nur zeitweise zu Besuch kommen: Aus dem Homeoffice wird schnell wieder ein Zimmer zum Schlafen, Wohnen oder Ankommen.

Trotzdem darf ein eingebauter Arbeitsplatz nicht wirken, als säße man halb im Schrank. Gutes Arbeiten braucht Licht, Luft und Bewegungsfreiheit. Natürliches Licht, ein sinnvoller Blick zum Fenster, gute Beleuchtung, ergonomische Maße und etwas „Headspace“ sind wichtig. Der Arbeitsplatz soll gut integriert sein, aber nicht wie eine Beichtkammer oder ein Toilettenhäuschen wirken.

Darum beginnt eine gute Planung nicht beim Möbel, sondern beim Raum: Wie wird gearbeitet? Wird telefoniert? Gibt es Videokonferenzen? Muss Technik verschwinden? Soll der Raum auch Gäste aufnehmen? Erst daraus entsteht ein eingebauter Arbeitsplatz, der nicht nur aufgeräumt aussieht, sondern den Alltag wirklich leichter macht.

Was steht auf der Checkliste für ein gutes Homeoffice?

Ein gutes Homeoffice beginnt nicht mit dem Schreibtisch, sondern mit den richtigen Fragen. Diese Punkte helfen, den eigenen Bedarf klarer zu sehen:

  • Der richtige Raum: Muss das Homeoffice wirklich in dieses Zimmer? Oder gibt es im Flur, Schlafzimmer, Gästezimmer oder Wohnbereich vielleicht eine bessere Nische?
  • Allein oder gemeinsam genutzt: Arbeiten nur Sie an diesem Platz oder auch Partnerin, Partner oder Kinder? Unterschiedliche Körpergrößen und Arbeitsweisen verändern die Planung.
  • Sitzen, Stehen, Bewegen: Brauchen Sie einen höhenverstellbaren Tisch, einen guten Stuhl oder eine zweite Sitzmöglichkeit, um zwischendurch anders zu denken und zu arbeiten?
  • Bildschirm statt Laptop pur: Wer lange am Laptop arbeitet, sitzt oft zu tief und zu nah. Ein externer Bildschirm, Tastatur und Maus können den Arbeitsplatz deutlich angenehmer machen.
  • Licht und Tageslicht: Wo kommt natürliches Licht her? Gibt es Blendung? Reicht das Licht auch im Winter, abends oder bei Videokonferenzen?
  • Videokonferenzen und Telefonate: Was sieht man im Hintergrund? Gibt es genug Ruhe? Braucht der Raum etwas mehr akustische Dämpfung, damit Gespräche angenehmer werden?
  • Stauraum für echte Dinge: Gibt es noch Ordner, Bücher, Hefte, Notizzettel, Unterlagen, Rechnungen oder Dinge zum Abheften? Oder arbeiten Sie fast vollständig digital?
  • Technik und Kabel: Drucker, Scanner, Ladegeräte, Dockingstation, Router oder Kopfhörer brauchen einen Platz, der erreichbar ist, aber nicht ständig sichtbar stört.
  • Ablage statt Papierstapel: Was kommt während des Tages auf den Tisch? Gibt es eine einfache Zwischenablage, damit nicht alles dauerhaft auf der Arbeitsfläche landet?
  • Boden und Bewegung: Welcher Stuhl passt zum Boden? Gerade bei Parkett lohnt es sich, Rollen, Gleiter oder Sitzmöbel so zu wählen, dass keine unschönen Spuren entstehen.
  • Kleine Arbeitsrituale: Brauchen Sie Platz für Tee, Kaffee, Wasserflasche, Snack, Notizbuch oder Mülleimer? Solche Kleinigkeiten entscheiden oft, ob ein Arbeitsplatz im Alltag wirklich funktioniert.
  • Feierabend-Modus: Soll der Arbeitsplatz sichtbar bleiben oder nach der Arbeit verschwinden können? Türen, Klappen oder Schranklösungen helfen, damit der Raum wieder wohnlich wird.

Aus diesen Fragen entsteht kein Büro von der Stange, sondern ein Arbeitsplatz, der zum Raum, zum Alltag und zu den Menschen passt, die dort leben und arbeiten.

Wie gelingt ein Homeoffice, ohne dass mein Zuhause wie ein Büro aussieht?

Ein gutes Homeoffice soll professionelles Arbeiten ermöglichen, ohne die Wohnlichkeit des Zuhauses zu zerstören. Genau darin liegt die eigentliche Planungsaufgabe: Der Arbeitsplatz braucht Ergonomie, Licht, Stauraum und Ruhe – soll aber nicht aussehen wie eine Büroecke, die sich dauerhaft in den Wohnraum geschoben hat.

Gut arbeiten heißt zuerst: gut sitzen, gut sehen, gut denken. Dazu gehören eine passende Arbeitshöhe, ausreichend Abstand zum Bildschirm, ein guter Blickwinkel, blendfreies Licht und genug Ruhe für Konzentration, Telefonate oder Videokonferenzen. Wer in einem lebendigen Familienhaushalt arbeitet, braucht vielleicht zusätzlich eine Möglichkeit zur Abschirmung – etwa durch ein Möbel, eine Nische, eine Schiebetür oder eine kluge Position im Raum.

Wohnlich wird ein Arbeitsplatz durch Material, Form und Zurückhaltung. Holz, Linoleum, ruhige Farben, schöne Griffe, textile Elemente oder eine sorgfältig gestaltete Rückwand machen einen großen Unterschied. Der Arbeitsplatz darf nach Arbeit aussehen – aber nicht nach Großraumbüro. Er sollte zur Einrichtung, zur Architektur und zur Persönlichkeit der Bewohner passen.

Professionell wirkt im Videochat vor allem das, was hinter und vor einem passiert. Entscheidend sind ein ruhiger Hintergrund, gutes Licht von vorne oder seitlich und ein Kamerawinkel, der nicht zufällig wirkt. Dafür braucht es nicht zwingend ein eigenes Arbeitszimmer. Auch ein Arbeitsplatz im Wohnraum kann seriös wirken, wenn Hintergrund, Beleuchtung und Technik bewusst geplant sind.

So entsteht ein Homeoffice, das beides kann: konzentriertes Arbeiten ermöglichen und trotzdem Teil eines schönen Zuhauses bleiben. Ein eigensinniges Beispiel: Massivholz-Möbel als schlönes, bewegliches Homeoffice.

Wie gelingt mein ergonomisches Home-Office?

Ein ergonomischer Arbeitsplatz zuhause darf nicht zum Fitnessgerät werden. Ziel sollte es sein, dass man nach einem Arbeitstag nicht völlig verspannt aufsteht – dabei aber vor allem auch konzentriert arbeiten kann.

Manchmal braucht es dafür einen guten Stuhl und eine ruhige Arbeitsfläche. Manchmal einen höhenverstellbaren Tisch, an dem man zwischendurch stehen kann. Und manchmal auch einen Sessel in der Nähe, um einen Gedanken sacken zu lassen, zu lesen oder kreativer zu arbeiten.

Der Knackpunkt ist die richtige Mischung: sitzen, stehen, ablegen, denken, Video-Chat, konzentriert abarbeiten. Nicht jeder Mensch arbeitet gleich, und nicht jeder Raum erlaubt dieselbe Lösung.

Deshalb schauen wir in der Planung genau hin: Wie arbeiten Sie wirklich? Welche Arbeiten lassen welche Körperhaltung zu? Wann entstehen Rückenschmerzen, Müdigkeit oder Ablenkung? Daraus entwickeln wir einen Arbeitsplatz, der ergonomisch sinnvoll ist, aber nicht nach Büro oder Gesundheitsprogramm aussieht.