Gastronomie aus Messing, Holz und Schnitzel

Gastronomie Interior Design mit Messing-Theke und Eiche

Mit dem Restaurant KAISER UND SCHMARRN stellen wir Ihnen ein schönes Projekt aus unserer Nachbarschaft vor. Der österreichische Gastronomie-Betrieb in der Brennerstraße verbindet Tradition und Modernität, klare Formen und Gemütlichkeit.

Gastronomie muss dem Gast schmecken.

Räume zu gestalten, die Gäste herzlich und gesellig willkommen heißen, erfordert ein Gespür für soziale Räume und die Wechselwirkung mit Materialien. Die Schnitzeljagd belohnt Hungrige mit Gaumenfreuden – aber auch mit einem echten Augenschmaus: Das stimmige Gesamtkonzept aus Farben, Materialien und Co hat der Innenarchitekt Cyrus Ghanai entwickelt und vieles davon gemeinsam mit uns umgesetzt.

Gastronomie Messing-Waschtisch Interior Design Toilette
Messing-Waschtisch und Interior Design entworfen von Innenarchitekt Cyrus Ghanai; Foto: Maks Richter

La Toilette – mit Charakter

So laut kann ein stiller Ort sein. Im Vorraum zu den Erleichterungsstätten thront ein wahrer Händewasch-Altar. Das gebürstete Messing kann man mit gutem Gewissen als die unprätentiöse und ehrliche kleine Schwester von Gold bezeichnen. Messing ist zeitlos, beständig modern und gewinnt beim Altern an Charakter und Aura. Als metallischer Botschafter verbündet es sich mit den malerischen Wandmotiven, unifarbenen Fliesen oder auch massiver Eiche gleichermaßen. Hier bauten und montierten wir die Spiegelschränke, Waschtischkorpusse und Schiebetüren.

Gastronomie Innenarchitektur Tisch und Lampe aus Eiche, Messing und Stahl
Gastraum mit Messing-Theke, -Barschränken und -regalen entworfen von Innenarchitekt Cyrus Ghanai; Foto: Maks Richter

Der Gastraum – mattes Eichenholz und glänzendes Messing

Im Gastraum konnte manches Erbe wie die Holzvertäfelungen erhalten werden. Anderes sollte für das schlüssige Ganze neu entstehen. Dazu fertigten wir die massiven Eichentische aus gereiftem Altholz und Industriestahlfüßen sowie die Eiche-Messing-Hängelampe über dem Stammtisch. Auch den Bar- und Thekenbereich samt Schubladen und Fronten setzten wir um und ein. Ein schönes und warmes Ambiente aus erlesenen Formen, Farben und Materialien.

Hotel Le Méridien – Raum Biarriz

Zur Weinprobe lädt das Hotel Le Méridien in einen separaten Raum – dem Biarritz.

Der vorhandene Stauraumschrank wurde demontiert, dafür entstand ein außergewöhnliches Möbelstück zur Weinpräsentation. Zwölf offene Fächer bieten Platz zur Ausstellung der Weine – jeweils mit einer LED-Leuchte in Szene gesetzt. Der untere Boden ist ausziehbar und dient so als Abstellmöglichkeit und Serviertisch. Darunter befinden sich drei Weinklimaschränke für unterschiedliche Temperaturzonen.

Gefertigt ist dieser Schrank aus altem Fichtenholz, sonnengegerbt, handbehauen. Die Oberfläche ist roh.

Hotel Le Méridien – Wellness & SPA

Wahre Wellness – mit Liebe zum Holz und den Details

Zum Sternehotel Le Méridien gehört ein weitläufiger Wellnessbereich – das „Le Spa“. Diesen galt es von Grund auf neu zu planen und im Anschluss umzubauen.

Entstanden sind ein neuer Eingangsbereich, neue Damen- und Herrenumkleiden und mehrere Massageräume. Die Bar und der Saunabereich wurden zudem aufwendig renoviert.

Die Spintschränke in den Umkleiden wurden jeweils in die Wand gesteckt. Dadurch verraten die Schränke Ihre wahre Tiefe nicht und wirken mehr wie ein Wandpanel, zum anderen wirkt der riesige Schrank dadurch schwebend. Eine klassische Spintbeschriftung sollte es auch nicht werden, so haben wir die Zahlen kurzerhand ausgeschrieben – in silbernen Lettern. Die Türen sind unsichtbar verschlossen, durch einen Chip im Armband öffnet das elektrische Schloss die Türe.

Gegenüber flankiert ein langes Sideboard die Wand unter dem großen Spiegel. Ein einzelnes Waschbecken steht wie zufällig abgestellt darauf.

Ebenfalls in die Wand eingelassen sind die beiden Glasvitrinen, in denen hochwertige Pflegeprodukte präsentiert werden. Darunter steht eine kleine Sitzbank.

Die Massageräume sind unterschiedlich ausgestattet, doch jeweils mit einem Sideboard, einem Spiegel und unsichtbar montierten Fachböden.

Das verwendete Material ist eine Dekorplatte in supermatter Nussbaumoptik.