Altbausanierung – von neu gestalten bis alt behalten

Altbausanierung-Sitzfenster-Einbauschrank

Was bleibt? Was geht? – Altbausanierung ist eine Stilfrage.

Das Thema Altbau ist sehr emotional. Die einen möchten sich mit antiken Möbeln der passenden Epoche eine halbe Zeitkapsel erfüllen. Bei den anderen erkennt man den Altbau nach der Kernsanierung höchstens noch an der Außenfassade. Jeder hat eine Vorstellung zu dem Thema – doch die richtige Lösung kann nur im Dialog entstehen. Bei diesem Gesamtprojekt konnten wir das Alte und das Neue gemeinsam mit unseren Kunden zu etwas wahrhaft Einzigartigem verbinden. Mit modernen aber dezenten Einbauschränken stellten wir manchen Raum auf den Kopf, konnten dadurch aber ganz neue lichtdurchflutete Lieblingsorte und praktische Stauraumlösungen schaffen, wo vorher ein dunkler Unort oder ungenutzte Dachschrägen brachlagen. Letztlich können Kunden sich stets sicher sein, dass Herr Zwinz ihre Wünsche und Vorstellungen mit seinem Gespür für lebenswerte Räume und funktionale Ent- (und Umwürfe) in ungesehener Originalität zum Leben erweckt.

Altbausanierung – Ankleide in der Dachschräge
Spiel mit Kontrasten: Das freigelegte, aufbereitete Fachwerk steht selbstbewusst im Raum. Was man nicht sieht sind die Dachschrägen, die hinter der Ankleide im deckenhohen Einbauschrank kaschiert sind. Das Sitzmöbel für die engen Wollsocken und Strumpfhosen verbindet die Nadelholzmaserung der Balken mit dem homogenen Weiß der Schrankfronten.
Altbausanierung – Dachschräge wird zum offenen Ankleidezimmer
Perspektivwechsel: die Dachschräge wird zum offenen Ankleidezimmer. Hier wird die ganze Größe des Raums erkennbar und hinten links sieht man wie das helle blaugrau mit der monochromen Motivtapete zusammenwirkt.
Altbausanierung: Nischenregal in ehemaligem Türrahmen
Ein echtes Nischenprodukt: Beim Umbau wurde der ehemalige Türdurchgang kurzerhand zu einer bezaubernden Nische mit beleuchtetem, eingepasstem Regal. Die Eiscreme-Pastelltöne, die zarten Warmgraus und das dunkle Fischgrätenparkett bilden ein ästhetisches Spannungsverhältnis.

 

Das Loft

Eine Loft-Albausanierung mit Sichtbeton, Offener Kueche, Schreiner und Bauingenieurin machen Interior Design in Stuttgarter Fabrikgebäude

Viele finden es cool – doch kaum einer traut es sich: ein Loft!

Eine ehemalige Fabrikhalle im dicht bebauten Stuttgarter Westen sollte kernsaniert und zu einzelnen Wohneinheiten – in außergewöhnliche Lofts – umgebaut werden. Zunächst schwer vorstellbar, wie in einer „Halle“ ein Zuhause entstehen soll.

 

So ging es auch den Interessenten für die Einheit im Hochparterre, die mit dieser Anfrage zu uns kamen.

Im regen Austausch sammelten wir gemeinsam Anforderungen und Wünsche. Wir entwickelten Ideen und erstellten daraus einen Grundriss, der sowohl den Vorstellungen unserer Kunden als auch den besonderen Eigenschaften eines Loft gerecht wurde.

Die Räume sind groß und weit, die Pfeiler und Unterzüge bilden das Skelett der Wohnung, die so offen wie möglich gestaltet wurde. Wir unterteilten die Fläche in einen „öffentlichen“ und einen „privaten“ Bereich. Diese trennt visuell eine klare Zäsur: zum einen im Fußbodenbelag, aber noch deutlicher im Höhenniveau. Das private Areal lässt sich bei Bedarf mit Schiebewänden abtrennen. Zumeist bleiben diese jedoch offen, damit das Sonnenlicht sowie der freie Blick die ganze Weite des Raums durchströmen können.

Grundriss

Unsere Liebe zum Detail durften wir in der Feinplanung ausleben: Die einzelnen Möbelentwürfe, die Auswahl der Materialien für Boden, Wand, Decke, Möbel, Textil und an das Beleuchtungskonzept entwickelten wir im lebendigen Austausch. Für unsere Kunden und uns der spannendste, kreativste und intensivste Prozess. So gebaren wir zusammen außergewöhnliche Möbel mit feinen Rafinessen, die sich als roter Faden durch die gesamte Wohnung ziehen.

Die Umsetzung haben wir gewerkeübergreifend von Beginn an als Bauleitung begleitet. Schritt für Schritt entstand so ein Loft auf höchstem Niveau – technisch und gestalterisch und echt Zwinz.

Wir blicken mit Freude zurück und schließen mit einem Wort an unsere Kunden:
Danke für Ihr Vertrauen in uns, für die spannende gemeinsame Zeit und dieses schöne Projekt in unseren Händen.

 

Die Lichtplanung: Stephan Haubner

Veröffentlichungen:

Exklusive Traumbäder – Souveränes Statement

CUBE – eine Oase in der Stadt

farbe & raum – Größe zeigen

farbe & raum – Ein Loft im Stadtdschungel

dds – Leben im Stadtdschungel

Code-Name „WEISSESHAUS“

Ein Altbau-Schatz mit Jugendstil-Elementen, Planung der Möbel- und Raumgestaltung auf vier Etagen und die Fertigung individueller Möbel und Einbauten aus natürlichen und würdigen Materialien. Zwinz war von der ersten Stunde dabei und wir durften einen wertvollen Beitrag dazu leisten, was  „WEISSESHAUS“ heute ist.

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Das „zu weite“ Wohnzimmer

Ein ratloser Kunde wandte sich an uns: Die Räume sind groß und weit. Vielleicht zu weit? Nein! Wir entwickelten den Grundriss am Zeichenbrett neu, definierten Laufwege, einen harmonischen Lichteinfall und konzipierten eine Raumnutzung, die genau dort funktioniert.

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Facelifting

Ein moderner Stil, ein bisschen Kosmetik – mehr braucht dieses schöne Haus mit dem herrlichen Garten nicht.

Im Wohnzimmer wurde das Regal demontiert. Durch den warmen, schwarzbraunen Anstrich mit LeCorbusier Farbe bekam der Raum einen `Rücken´. Davor steht das neue Sofa mit einem farblich angepassten Bezug, es wurde auf Maß angefertigt. Die vorhandene Ofenbank aus Stein wurde entfernt, der Ofen bekam eine ringsum laufende Leibung in rohem Stahl. Ein schmales Sideboard verbirgt geschickt, dass es zu öffnen ist. Es beinhaltet Reciever, Hifi-Geräte, …, die TV-Kabel wurden unsichtbar unterputz verlegt. Neue Vorhänge, luftiger und leichter, umspielen die Sprossenfenster.

Im Obergeschoss ist ein Heimkino entstanden mit TV- und Soundanlage. Zum chillen lädt das maßgefertigte Sofa ein, das durch einzelne Bauteile mit wenigen Handgriffen umzubauen ist. Es steht lässig asymmetrisch auf dem Teppich. Die Stehleuchte bringt zoniertes Licht in den Raum.

Hausumbau

In 80 Tagen um die Welt oder eine komplette Haussanierung?  Am besten beides und zwar gleichzeitig!

Die schöne Jugendstil-Villa sollte ein Refresh bekommen. In intensiven Gesprächen mit der Bauherrschaft wurden folgende Maßnahmen beschlossen. Einen geölter Holzdielenboden in allen Stockwerken und im Treppenhaus, in einzelnen Räumen Teppichboden, ein neuer Eingangsbereich, eine neue Küche, neue und teilweise aufgerichtete Schlafzimmermöbel, Stauraum im Treppenhaus, sämtliche Türen frisch lackiert und überall ein neuer Wandputz.

Eine schöne, große Aufgabe, die aber in einem bewohnten Haus schwierig umsetzbar ist. Für unsere Bauherren war die Lösung einfach – Urlaub!

Im Vorfeld wurden alle Punkte exakt besprochen, bemustert, geplant und zeitlich eingetaktet. Zu Beginn wurde das Haus ausgeräumt, die Möbel eingelagert und geschützt, dann folgten die Abrissarbeiten, Boden raus, Küche demontieren, Treppenstufen entfernen Eingangsbereich abbrechen. Dann folgte der schönere Teil der Arbeit, das Einrichten – die Wände wurden hochwertig verputzt oder aufgefrischt, der massive Eichenboden wurde verlegt, die Möbel wurden eingebaut auch die eingelagerten Möbel fanden ihren Weg zurück ins Haus.

Entstanden ist ein völlig neues Raumgefühl, weit, klar, modern.

keine Vorhänge

Ich glaub ich brauche Vorhänge im Wohnzimmer… so die Anfrage unserer Kundin.

Beim gemeinsamen Termin sprachen wir viel über Gestaltung, Raumaufteilung und Qualität. Wir arbeiteten am Grundriss, befühlten Materialien, stellten Notwendigkeiten fest. Bei weiteren Gesprächen suchten wir nach Lösungen, gestalteten Möbel und vergaßen die Vorhänge.

Es entstand eine großzügige Garderobe mit freiem Frontlayout, ein freches Sideboard, vor einem Fenster, ein gut organisierter Büroraum, eine Stauraum-optimierte Vorratsküche, ein aufgesetztes Türelement in Eiche furniert, eine Spiegel-, Schrank-, und Lichtlösung fürs Gäste-WC, ein drehbarer Bücherturm, ein Beistelltisch, zwei Schiebetüren, ein funktionaler Hauswirtschaftsraum, der die Arbeitsabläufe perfekt unterstützt, ein Regal in der Ankleide, ein Waschtischunterschrank im Bad, schwebende Nachttische neben dem Bett, zwei Einbauschränke an die Dachschräge angepasst und ein unglaublich schöner Tisch aus historischem Altholz.

Jetzt braucht es nur noch Vorhänge im Wohnzimmer.

 

Veröffentlichung:

CUBE – reich an Kontrasten

Wohnungsumbau

„…Ich brauche jemanden, der mein Bad renoviert und die Handwerker unter einen Hut bringt…“  – mit diesem Anliegen kam die Kundin in unser Büro.

Bald standen wir in der eng wirkenden Wohnung in der Alexanderstraße in Stuttgart. Zuviel kleine Räume, Flure, ein ungenutzter Wintergarten. Mit wenigen schnellen Strichen auf dem Grundrissplan wurde klar, dass sich durch bauliche Veränderungen aus dieser Wohnung etwas sehr Schönes zaubern lässt.

Die Küche wurde in den Wintergarten verlegt, die Badewanne ins Schlafzimmer gestellt und plötzlich war Luft zum Atmen.

Getragen von diesem Moment der Erkenntnis und begeistert von der Idee ging es in die Bedarfsermittlung, Grundriss- und Feinplanung. Hierbei wurden natürlich auch Sanitär- und Elektropläne benötigt und letztendlich ging es an die Umsetzung, die wir bauleitend koordinierten.

In die tragende Wohnungstrennwand wurde nach genauester statischer Berechnung eine maximal große Türöffnung gesägt und so ganz neue Blickachsen geschaffen. Der Wintergarten wurde zum Innenraum umgebaut, Wände entfernt, Böden rausgerissen, Fenster getauscht…

Eine neue Warmwassertherme, elektrische Fußbodenheizung, Türen, Schiebetüren und ein Parkettboden wurden eingebaut, Jalousieanlagen installiert. Dann folgte die Möblierung – eine klare Küche, ein individueller Einbauschrank mit offenem Bücherregal, ein Kleiderschrank, Waschtischunterschrank und der Esszimmertisch. Bis hin zu der Schiebevorhanganlage, dem Raffvorhang im Schlafzimmer und den Leuchten.

Es hatte sich etwas verändert.