Projekt Alkoven – Bettnische im Wohnzimmer

Bettnische hinter Schiebetüren kaschiert

Mehr Platz für Familienzuwachs durch intelligente Raumlösung.

Wenn sich das Leben verändert, wächst oft der Platzbedarf – aber nicht immer der Wunsch umzuziehen.
Diese Lösung zeigt, wie sich Wohnraum für Familienzuwachs erweitern lässt, ohne die Wohnung zu verlassen.

Durch eine maßgefertigte Bettnische im Wohnzimmer (Alkoven) entsteht ein neuer, klar definierter Rückzugsort – integriert, ruhig und funktional.
Gemeinsam mit unserem Partner Habitiny, spezialisiert auf die Transformation von Wohnraum für Familien, wurde hier eine Lösung entwickelt, die das Zuhause spürbar größer macht – ohne zusätzliche Quadratmeter.

Vorher / Nachher

Vorher: Das Wohnzimmer sollte Raum für das Elternschlafzimmer bieten Hinter der Schiebetür ist die Bettnische der Eltern, in den Schränke viel Stauraum versteckt. Das Wohnzimmer bleibt erhalten.

Bettnische im Wohnzimmer – ein neuer Raum entsteht

Die zentrale Idee: Aus einem bestehenden Wohnraum wird durch eine Bettnische mit Einbauschrank und Schiebetüren ein zusätzlicher Raum geschaffen. Die Nische funktioniert wie ein eigenes Zimmer im Raum:

  • offen für den Alltag
  • geschlossen für Ruhe und Privatsphäre

So entsteht ein Ort, der sich flexibel anpasst – genau das, was Familien brauchen.

Mehr Stauraum trotz kleiner Fläche

Ein wesentlicher Bestandteil der Planung ist der intelligente Stauraum:

  • Einbauschrank mit durchgehender Front
  • zusätzlicher Stauraum im oberen Bereich
  • offene Regale für persönliche Dinge
  • integrierte Schubladen im Bettbereich

Jeder Zentimeter wird genutzt – ohne dass der Raum überladen wirkt.
Gerade für Familien bedeutet das: weniger Chaos, mehr Klarheit im Alltag.

Schiebetüren – Flexibilität zwischen Offenheit und Rückzug

Die Schiebetüren der Bettnische sind entscheidend für die Raumwirkung:

  • geöffnet: der Raum wirkt großzügig und verbunden
  • geschlossen: ein eigener, ruhiger Schlafbereich entsteht

Diese Dualität ist besonders wertvoll im Familienalltag –
wenn tagsüber Leben stattfindet und abends Ruhe gebraucht wird.

Für die Nische wurde das Kinderzimmer um 4qm beschnitten. Fairer Deal.

Warum diese Lösung ideal für Familien ist

Viele Familien stehen vor derselben Frage:
Umziehen oder umbauen?

Diese Referenz zeigt eine klare Alternative:

  • mehr Platz ohne neue Wohnung
  • vertrautes Umfeld bleibt erhalten
  • kosteneffizienter als ein Umzug
  • individuell auf die Familie zugeschnitten

Gemeinsam begleiten wir genau diesen Prozess – vom Bedarf bis zur räumlichen Lösung.
Das Ergebnis: ein Zuhause, das mitwächst.

Materialien & Atmosphäre

Die Gestaltung folgt einer klaren Linie:
ruhige Flächen, warme Materialien, sanfte Farben.

Farbkonzepte wie Zitrus & Salbei oder Mint & Rauchblau schaffen eine freundliche, leichte Atmosphäre – besonders wichtig in kompakten Räumen.

Holz bringt Wärme, helle Fronten sorgen für Ruhe –
eine Kombination, die den Raum größer wirken lässt.

Fazit

Diese Bettnische ist mehr als ein Möbelstück. Sie ist eine Entscheidung: für Bleiben statt Umziehen. Ein Zuhause, das sich verändern darf – mit dem Familienleben und den Raumbedürfnissen.

Fragen zu Kinderzimmer

Hochbett: Raumwunder oder spätere Fehlentscheidung?

Ein Hochbett kann ein echtes Raumwunder sein. Gerade in kleinen Kinderzimmern schafft es darunter Platz zum Spielen, Lesen, Verstauen oder Arbeiten. Der Raum wird nicht nur in der Fläche, sondern auch in der Höhe genutzt.

Wichtig ist aber, dass ein Hochbett nicht nur spektakulär aussieht, sondern sicher, bequem und langfristig sinnvoll ist. Wie kommt das Kind gut hoch und runter? Gibt es genug Kopffreiheit? Ist das Bett auch nachts gut nutzbar? Und was passiert, wenn das Kind größer wird und keine Lust mehr hat, oben zu schlafen?

Eine gute Planung denkt diese Entwicklung mit. Vielleicht kann das Bett später niedriger gesetzt, umgebaut oder durch eine andere Lösung ersetzt werden. Dann ist ein Hochbett keine Laune für ein paar Jahre, sondern Teil eines durchdachten Raumkonzepts.

Wann ist Maßarbeit im Kinderzimmer sinnvoll?

Nach Maß angefertigte Kinderzimmer lohnen sich besonders dann, wenn der Raum schwierig ist oder viel können muss: kleine Grundrisse, Dachschrägen, schmale Zimmer, Geschwisterzimmer oder Räume, in denen Schlafen, Spielen, Lernen und Stauraum gleichzeitig stattfinden.

Ein Möbel von der Stange löst oft nur eine einzelne Aufgabe. Maßarbeit kann den ganzen Raum denken: Bett, Stauraum, Schreibtisch, Rückzug, Licht und Bewegungsfläche greifen ineinander. So wird nicht einfach ein Zimmer vollgestellt, sondern sinnvoll genutzt.

Gerade im Eigentum ist das spannend, weil ein Kinderzimmer über viele Jahre funktionieren soll. Gute Planung fragt deshalb nicht nur: Was braucht das Kind jetzt? Sondern auch: Was passiert in drei, fünf oder acht Jahren? Daraus entsteht ein Zimmer, das den Alltag von Eltern und Kind erleichtert und mit dem Kind wachsen kann.

Was muss ein Kinderzimmer aushalten – optisch und praktisch?

Ein Kinderzimmer muss viel mehr aushalten als ein normales Schlafzimmer. Hier wird nicht nur geschlafen, sondern gelebt. Es wird gebaut, geklebt, gemalt, gelesen, getobt, gekleckert und manchmal auch heimlich genascht.

Deshalb braucht ein Kinderzimmer robuste Materialien, gute Oberflächen und Möbel, die nicht bei jeder Macke beleidigt wirken. Gleichzeitig soll der Raum fröhlich, hell und natürlich bleiben. Kinder brauchen Licht, Farben, Atmosphäre und das Gefühl, dass sie sich fallen lassen dürfen.

Praktisch heißt also nicht kühl oder streng. Es bedeutet: Oberflächen, die Alltag vertragen. Stauraum, der erreichbar ist. Licht, bei dem man nicht die Augen zusammenkneifen muss. Und eine Gestaltung, die genug Ruhe schafft, damit das Zimmer nicht ständig überfordert.

Wie plant man ein Kinderzimmer, das mitwächst?

Ein Kinderzimmer ist für ein Kind fast eine kleine Wohnung. Hier wird geschlafen, gespielt, gelesen, gemalt, gelernt, getanzt, gestritten, geträumt und Besuch empfangen. Deshalb sollte ein Kinderzimmer nicht nur für den Moment geplant werden, sondern für verschiedene Lebensphasen.

Was für ein Kleinkind richtig ist, passt nicht automatisch für ein Schulkind oder einen Jugendlichen. Trotzdem muss nicht jedes Möbel nach wenigen Jahren ersetzt werden. Sinnvoll ist eine Grundstruktur, die neutral genug bleibt: Stauraum, Bett, Schreibtisch, Licht und Rückzugsorte können so geplant werden, dass sie sich anpassen lassen.

Mitwachsen bedeutet nicht, heute schon ein Erwachsenenzimmer zu bauen. Es bedeutet, die Zeit mitzudenken: Was bleibt? Was kann verändert werden? Was lässt sich abbauen, umbauen oder anders nutzen? So entsteht ein Zimmer, das Kindheit zulässt, aber nicht in einer zu kindlichen Gestaltung stecken bleibt.

Wie schafft man Rückzug, Spielraum und Ordnung auf wenig Fläche?

Auf wenig Fläche muss ein Kinderzimmer besonders viel leisten. Es braucht Platz zum Schlafen, Spielen, Lernen, Aufbewahren und Zurückziehen – oft alles in einem einzigen Raum.

Der Schlüssel liegt in klaren Zonen. Ein Bett kann zur Geborgenheitsnische werden. Stauraum kann unter dem Bett, in Wandflächen, unter Dachschrägen oder in Einbauten verschwinden. Offene Bereiche helfen beim Spielen, geschlossene Schränke bringen Ruhe in den Raum.

Besonders wichtig wird das, wenn Geschwister sich ein Zimmer teilen. Dann braucht jedes Kind einen eigenen kleinen Bereich: ein Fach, eine Nische, einen Vorhang, eine Leseecke oder einfach einen Platz, der nur ihm gehört. Das verhindert nicht jeden Streit, aber es schafft mehr Frieden im Alltag.

Wie viel Gestaltung ist schön, ohne das Kind festzulegen?

Ein Kinderzimmer darf kindlich, fröhlich und fantasievoll sein. Aber es sollte nicht so stark auf ein Alter, ein Lieblingsthema oder eine Phase festgelegt werden, dass nach wenigen Jahren alles falsch wirkt.

Sinnvoll ist es, die großen Einbauten eher ruhig und zeitlos zu planen: Schränke, Bett, Schreibtisch oder Stauraum dürfen auch später noch funktionieren. Persönlichkeit kann dann über Farben, Stoffe, Bilder, Teppiche, Leuchten oder einzelne bewegliche Elemente entstehen.

Auch Möbelfronten können mit der Zeit erneuert oder neu mit Stoff überzogen werden, um dem Kind altersgerechte Raumgestaltung zu ermöglichen ohne, dass die Kosten explodieren.

So bleibt das Zimmer lebendig und persönlich, ohne dass es in der Babyblümchenwelt hängen bleibt. Ein gutes Kinderzimmer gibt dem Kind Raum für Entwicklung – und muss nicht bei jeder neuen Phase komplett neu erfunden werden.

Fragen zu Raumteiler

Wo kann ich Glastüren im Raum Stuttgart kaufen?

Einfache Glastüren bekommen Sie im Raum Stuttgart vermutlich auch im Baumarkt oder beim Türenhandel. Wenn die Glastür aber nicht nur eine Tür sein soll, sondern ein schöner Raumteiler, lohnt sich eine individuelle Planung.

Wir fertigen und verbauen Stahl-Glas- und Alu-Glastüren nach Maß – passend zur Architektur, zum Raum und zur gewünschten Wirkung. So entstehen transparente Trennungen zwischen Küche und Wohnraum, Flur und Arbeitszimmer oder Bad und Ankleide, ohne dass der Raum seine Großzügigkeit verliert.

Auch Glasschiebetüren mit möglichst unsichtbaren Schienen und zurückhaltenden Beschlägen sind möglich. Je nach Wunsch arbeiten wir mit Klarglas, Milchglas oder handgeschöpftem Glas. Gerade bei Altbausanierungen kann ein lebendiges, leicht unregelmäßiges Glas sehr schön wirken, weil es Licht durchlässt, aber nicht zu glatt und technisch erscheint.

Kurz gesagt: Für eine einfache Standard-Glastür gibt es viele Bezugsquellen. Für einen hochwertigen Raumteiler aus Glas, der wirklich zum Zuhause passt, planen und bauen wir die passende Lösung. Stöbern Sie mal durch unsere Raumteiler-Referenzen

Fragen zu Schlafzimmer

Ist unbehandeltes Holz im Schlafzimmer sinnvoll?

Ja. Naturbelassene Hölzer wie Fichte, Weißtanne oder gar Zirbelkiefer können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und dünsten dabei auch noch einen zarten Duft der natürlichen Harze aus. Dadurch entsteht ein angenehmeres Raumklima. Durch Verzicht auf Lacke und künstliche Beschichtungen vermeidet man langfristige Raumemissionen, die zu Kopfschmerzen oder gar Atemwegs- und anderen Erkrankungen führen können. Ein Beispiel hier

Wie bleibt ein Schlafzimmer ordentlich?

Offene Ablageflächen, Hocker und Sessel sammeln schnell Kleidung und Gegenstände an. Mit maßgefertigten und auf Ihren Lebensalltag geplanten Stauraumlösungen und Ankleiden mit geschlossenen Fronten und geeigneter Einteilung sorgen Sie dafür, dass alles seinen Ort hat, Ablage und Bodenflächen frei bleiben, weniger Staub entsteht und der Raum dauerhaft ruhig und aufgeräumt wirkt. Zur Schrank und Schubladenplanung gehören: Frischwäsche, Getragenes und Schmutzwäsche (typabhängig sogar bunt, weiß, schwarz oder Kochwäsche und Feinwäsche separat). Erst so stellen Sie sicher, dass die Ordnung alles umfasst und keine Zwischenlager wachsen. Für hohe Schränke empfehlen wir Kleiderlifte, um ohne Umstände den Stauraum bequem nutzen zu können. Kleine Schlafzimmer können einen Teil der Ankleide auf Flur oder Nebenräume ausgliedern, um das Schlafzimmer selbst ordentlich und frei zu halten, wie in diesem Beispiel.

Wie nutzt man eine Dachschräge fürs Schlafzimmer optimal?

Dachschrägen lassen sich auch für Schlafzimmer am besten mit maßgefertigten Möbeln nutzen. Liegebereiche können unter die Schräge verlagert werden oder alternativ vom Kniestock die Schräge entlang mit verschieden tiefen Schubfächern oder Fachböden, die volle Fläche unter der Schräge genutz werden. Durch geschlossene Möbel reduziert man im Schlafzimmer die Staubansammlung und sorgt für ein ruhiges Interior Design. Einbauten, die die Raumgeometrie aufnehmen, definieren und nutzen auch niedrige Decken zielsicher. Die Laufwege sollten stets Richtung Raummitte konzentriert sein, um die Höhe ideal zu nutzen. Bei Balkenwerk kann sogar mit zweistöckigen Konzepten, etwa einem Hochbett geplant werden. Die Frischluft und aufsteigende Hitze sollten dabei jedoch gut bedacht sein.