Einbauschrank mit Lichteffekt

Schränke am laufenden Meter.

Der Einbauschrank spannt sich auf einer Länge von 8 Metern in die Architektur ein – über zwei Etagen, im Erd- und im Obergeschoss entsteht dadurch ein immenses Stauraumvolumen.

Unsere Herausforderung war es, die vorhandenen Fenster geschickt zu integrieren, wir sprachen über Sideboards und kleinere Schranklösungen, bis wir uns mit dem Kunden zusammen entschieden, die Fenster schlicht zu überbauen. Die kreisrunden Ausschnitte in den Fronten wirken wie Leuchten – mit Abstand zum Fenster sitzt je eine satinierte Acrylglasscheibe, die den Einblick verhindert, aber Licht durchlässt. Hinter der Scheibe sorgt eine Leuchtstoffröhre auch abends für satiniertes Licht.

Die Fronten sind unregelmäßig breit, dahinter verbergen sich Schubladen, Fächer und Kleiderstangen.

Der Korpus innen ist anthrazit, die Fronten sind weiß seidenmatt lackiert.

le Méridien – Biarriz

Zur Weinprobe lädt das Hotel le Méridien in einen separaten Raum – dem Biarritz.

Der vorhandene Stauraumschrank wurde demontiert, dafür entstand ein außergewöhnliches Möbelstück zur Weinpräsentation. Zwölf offene Fächer bieten Platz zur Ausstellung der Weine – jeweils mit einer LED-Leuchte in Szene gesetzt. Der untere Boden ist ausziehbar und dient so als Abstellmöglichkeit und Serviertisch. Darunter befinden sich drei Weinklimaschränke für unterschiedliche Temperaturzonen.

Gefertigt ist dieser Schrank aus altem Fichtenholz, sonnengegerbt, handbehauen. Die Oberfläche ist roh.

le Méridien – SPA

Zum Sternehotel Le Méridien gehört ein weitläufiger Wellnessbereich – das „Le Spa“. Diesen galt es von Grund auf neu zu planen und im Anschluss umzubauen.

Entstanden sind ein neuer Eingangsbereich, neue Damen- und Herrenumkleiden und mehrere Massageräume. Die Bar und der Saunabereich wurden zudem aufwendig renoviert.

Die Spintschränke in den Umkleiden wurden jeweils in die Wand gesteckt. Dadurch verraten die Schränke Ihre wahre Tiefe nicht und wirken mehr wie ein Wandpanel, zum anderen wirkt der riesige Schrank dadurch schwebend. Eine klassische Spintbeschriftung sollte es auch nicht werden, so haben wir die Zahlen kurzerhand ausgeschrieben – in silbernen Lettern. Die Türen sind unsichtbar verschlossen, durch einen Chip im Armband öffnet das elektrische Schloss die Türe.

Gegenüber flankiert ein langes Sideboard die Wand unter dem großen Spiegel. Ein einzelnes Waschbecken steht wie zufällig abgestellt darauf.

Ebenfalls in die Wand eingelassen sind die beiden Glasvitrinen, in denen hochwertige Pflegeprodukte präsentiert werden. Darunter steht eine kleine Sitzbank.

Die Massageräume sind unterschiedlich ausgestattet, doch jeweils mit einem Sideboard, einem Spiegel und unsichtbar montierten Fachböden.

Das verwendete Material ist eine Dekorplatte in supermatter Nussbaumoptik.

 

Rost und Eiche

Die Tischplatte besteht aus Jahrhunderte altem Eichenholz. Wir haben einzelne Bretter zu einer Platte gefügt. Das Gestell ist aus rohen Stahlplatten, verspannt mit einer Holztraverse. Da unsere Kundin eine Künstlerin ist, die gerne mit Rost, oder rostenden Materialien arbeitet – haben wir das Tischgestell mit Salzsäure behandelt und so anrosten lassen. So fügt sich der neue Tisch perfekt in den Raum ein.

Tannenholzdielen

Der Esstisch besteht aus zwei breiten Dielen aus Tannenholz, die Oberfläche ist gelaugt und geseift. Die beiden Stahlwangen stecken durch die Tischplatte durch. Die Traverse aus Tanne stabilisiert den Tisch, sie ist mit einer klassischen Holzverbindung verkeilt.

Medienraum

Aus einem wenig genutzten Dachraum wurde ein stimmiger Medienraum. Der Schrank wurde an die Dachschräge angepasst, er bietet großzügigen Stauraum und wird durch die vier beleuchteten Vitrinen zum Hingucker. Das auf Maß angefertigte Sofa passt sich ein zwischen zwei Sideboards, doch auch unter dem Polster finden sich weitere Schubladen. Der Sockelbereich ist beleuchtet, damit eine schöne Abendstimmung entsteht.

Der Polsterhocker ist aufklappbar. Darin verbergen sich ein neigbarer Fernseher, ein DVD und Blurayplayer, sowie ein Reciever. Der Tisch zwischen Polsterhocker und Sofa ist elektrisch höhenverstellbar.

Die Oberflächen sind seidenmatter Lack, lackiertes Weißglas und weißes Leder.

Blattgold

In die Nische ist ein lackiertes Sideboard eingespannt, darin verbirgt sich die HiFi-Anlage und Haustechnik. Darüber spannen sich zwei Fachböden von Wand zu Wand. Die Rückwand ist aufwendig mit Blattgold belegt. Fachböden und Sideboard sind zur Wand hinterleuchtet und hüllen den Raum in goldenes Licht.

Außerdem fanden eine großzügige Ankleide, Verdunklungsvorhänge, Jalousien, Plissees und Sichtschutzfolien Platz in den neuen vier Wänden.

eine runde Sache

Ein Wartebereich sollte entstehen. Viel Platz war vorhanden, aber schwierig nutzbar – so stellte sich die Situation in dieser Praxis dar.

In der Raumplanung berücksichtigten wir Lichteinfall und Laufwege, natürlich rollstuhlgeeignet. Im Grundriss eindeutig – in der Umsetzung mutig, stellte sich heraus, dass ein kreisförmiger Bereich die beste Lösung ist. Eine eigene Zone, getrennt aber dennoch offen, undurchsichtig aber lichtdurchlässig, das waren die zu berücksichtigenden Wünsche.

Verwirklicht wurde eine gerundete Abtrennung aus Sicherheitsglas mit matter Folie. undurchsichtig aber lichtdurchlässig. Innen sorgt ein Teppich in Praxis-Farbe und eine große dimmbare Leuchte für eine völlig neue Atmosphäre. Von außen wirkt der Kubus wie ein Leuchtkörper. Auf einem großen Bildschirm läuft die Image-Präsentation. Neben diesem Wartebereich haben wir in der Praxis noch etliche weitere Umbauten und Möbel platziert.

 

Bett geerdet

Das Bett wurde aus massiven Eichedielen gefertigt, die Oberfläche blieb natürlich und unbehandelt. Äste, Verstockungen und Wasserspuren verleihen diesem Möbelstück eine einzigartige Zeichnung. An den Ecken sind die Dielen mit einer klassischen Holzverbindung, einer Schwalbenschwanzzinkung, zusammengefügt. Der Bettrahmen liegt optisch auf einem Querriegel auf, der als Nachttisch dient.

 

ein Tisch mit Geschichte

Nicht nur ein Tisch. Ein Esstisch ist sozialer Mittelpunkt der Familie und des privaten Lebens. An ihm wird geredet, gefeiert, gelacht, geweint, gegessen. Hier teilen wir die Erlebnisse des Tages. Dieser Tisch ist nicht nur ein haptisches Erlebnis – über 800 Jahre alt ist das Holz, das können wir nach einer Laborauswertung sagen. Aus der heimischen Eiche wurde vormals ein Haus gebaut, das vor einigen Jahren abgerissen wurde. Jetzt war das Holz reif für uns, die ursprüngliche gehackte Oberfläche der Balken wurde erhalten, sandgestrahlt, gebürstet und fein geschliffen. Zusammen mit unserer Kundin wurden die Balken in die jetzige Form gelegt, dabei wurden alte Zimmermannsverbindungen, Nägel  und Zapfen bewusst in Szene gesetzt. Der Tisch ist gelaugt und geseift, was ihm eine samtige, natürliche Oberfläche verleiht. Das Wangengestell ist aus Rohstahl gefertigt.