Klassischer Arbeitstisch und Sekretär

Hochwertig verarbeitet hält dieses Möbel in alle Ewigkeit und wird immer schöner.

Unser Kunde wohnt im Fachwerk und ist ein großer Fan von Massivholz-Möbeln, die würdevoll altern. Für seine persönliche Home-Office Lösung haben wir daher ein Konzept geschmiedet, das schlichte Moderne und klassisches Handwerk sinnvoll verheiratet. Der Sekretär steht fix und bietet reichlich Stauraum für alles, was der Pädagoge zuhause zum Arbeiten braucht. Der mächtige Tisch selbst ist auf stabilen Rollen montiert, die sich arretieren lassen. So kann beweglich je nach Tageszeit, auch der Tisch an die schönste Stelle des Stockwerks geschoben werden.

Ein ganz einmaliger Ansatz, dem Licht und der Tagesstimmung folgen zu können. Bei dem Holz handelt es sich um Upcycling-Ware. Den ehemaligen Kirchenbänken aus afrikanischem Teak wurde in diesen schönen Möbeln ein neues Leben geschenkt.

Soooo viel Platz und Fokus gut zu arbeiten.

Mit diesem Tisch gönnt man sich konzentriertes Arbeiten das Freude macht.

Fragen zu Home-Office

Wann lohnt sich ein eingebauter Arbeitsplatz nach Maß?

Ein eingebauter Arbeitsplatz nach Maß lohnt sich, wenn ein Raum mehr können soll als nur „Büro“. Zum Beispiel, wenn das Homeoffice im Wohnzimmer, Gästezimmer, Schlafzimmer, Flur oder in einem Praxisraum untergebracht werden muss – und nach Feierabend nicht dauerhaft nach Arbeit aussehen soll.

Der Vorteil liegt in der präzisen Planung: Beleuchtung, Kabelführung, Steckdosen, Bildschirm, Drucker, Unterlagen, Stifte, Ladegeräte und Nachschlagewerke bekommen feste Plätze. Alles, was man zum Arbeiten braucht, ist in Griffweite. Alles, was Unruhe erzeugt, kann verschwinden. So entsteht kein improvisierter Arbeitsplatz aus einzelnen Möbelstücken, sondern eine ruhige, durchdachte Installation.

Besonders spannend wird es, wenn der Arbeitsplatz geschlossen werden kann. Mit Türen, Falttüren, einem klappbaren Tisch oder einer Schranklösung verschwindet das Homeoffice mit wenigen Handgriffen. Der Raum kann danach wieder Wohnzimmer, Gästezimmer oder Familienraum sein. Gerade für Familien ist das attraktiv, wenn Kinder im Studium oder in Ausbildung sind und nur zeitweise zu Besuch kommen: Aus dem Homeoffice wird schnell wieder ein Zimmer zum Schlafen, Wohnen oder Ankommen.

Trotzdem darf ein eingebauter Arbeitsplatz nicht wirken, als säße man halb im Schrank. Gutes Arbeiten braucht Licht, Luft und Bewegungsfreiheit. Natürliches Licht, ein sinnvoller Blick zum Fenster, gute Beleuchtung, ergonomische Maße und etwas „Headspace“ sind wichtig. Der Arbeitsplatz soll gut integriert sein, aber nicht wie eine Beichtkammer oder ein Toilettenhäuschen wirken.

Darum beginnt eine gute Planung nicht beim Möbel, sondern beim Raum: Wie wird gearbeitet? Wird telefoniert? Gibt es Videokonferenzen? Muss Technik verschwinden? Soll der Raum auch Gäste aufnehmen? Erst daraus entsteht ein eingebauter Arbeitsplatz, der nicht nur aufgeräumt aussieht, sondern den Alltag wirklich leichter macht.

Was steht auf der Checkliste für ein gutes Homeoffice?

Ein gutes Homeoffice beginnt nicht mit dem Schreibtisch, sondern mit den richtigen Fragen. Diese Punkte helfen, den eigenen Bedarf klarer zu sehen:

  • Der richtige Raum: Muss das Homeoffice wirklich in dieses Zimmer? Oder gibt es im Flur, Schlafzimmer, Gästezimmer oder Wohnbereich vielleicht eine bessere Nische?
  • Allein oder gemeinsam genutzt: Arbeiten nur Sie an diesem Platz oder auch Partnerin, Partner oder Kinder? Unterschiedliche Körpergrößen und Arbeitsweisen verändern die Planung.
  • Sitzen, Stehen, Bewegen: Brauchen Sie einen höhenverstellbaren Tisch, einen guten Stuhl oder eine zweite Sitzmöglichkeit, um zwischendurch anders zu denken und zu arbeiten?
  • Bildschirm statt Laptop pur: Wer lange am Laptop arbeitet, sitzt oft zu tief und zu nah. Ein externer Bildschirm, Tastatur und Maus können den Arbeitsplatz deutlich angenehmer machen.
  • Licht und Tageslicht: Wo kommt natürliches Licht her? Gibt es Blendung? Reicht das Licht auch im Winter, abends oder bei Videokonferenzen?
  • Videokonferenzen und Telefonate: Was sieht man im Hintergrund? Gibt es genug Ruhe? Braucht der Raum etwas mehr akustische Dämpfung, damit Gespräche angenehmer werden?
  • Stauraum für echte Dinge: Gibt es noch Ordner, Bücher, Hefte, Notizzettel, Unterlagen, Rechnungen oder Dinge zum Abheften? Oder arbeiten Sie fast vollständig digital?
  • Technik und Kabel: Drucker, Scanner, Ladegeräte, Dockingstation, Router oder Kopfhörer brauchen einen Platz, der erreichbar ist, aber nicht ständig sichtbar stört.
  • Ablage statt Papierstapel: Was kommt während des Tages auf den Tisch? Gibt es eine einfache Zwischenablage, damit nicht alles dauerhaft auf der Arbeitsfläche landet?
  • Boden und Bewegung: Welcher Stuhl passt zum Boden? Gerade bei Parkett lohnt es sich, Rollen, Gleiter oder Sitzmöbel so zu wählen, dass keine unschönen Spuren entstehen.
  • Kleine Arbeitsrituale: Brauchen Sie Platz für Tee, Kaffee, Wasserflasche, Snack, Notizbuch oder Mülleimer? Solche Kleinigkeiten entscheiden oft, ob ein Arbeitsplatz im Alltag wirklich funktioniert.
  • Feierabend-Modus: Soll der Arbeitsplatz sichtbar bleiben oder nach der Arbeit verschwinden können? Türen, Klappen oder Schranklösungen helfen, damit der Raum wieder wohnlich wird.

Aus diesen Fragen entsteht kein Büro von der Stange, sondern ein Arbeitsplatz, der zum Raum, zum Alltag und zu den Menschen passt, die dort leben und arbeiten.

Wie gelingt ein Homeoffice, ohne dass mein Zuhause wie ein Büro aussieht?

Ein gutes Homeoffice soll professionelles Arbeiten ermöglichen, ohne die Wohnlichkeit des Zuhauses zu zerstören. Genau darin liegt die eigentliche Planungsaufgabe: Der Arbeitsplatz braucht Ergonomie, Licht, Stauraum und Ruhe – soll aber nicht aussehen wie eine Büroecke, die sich dauerhaft in den Wohnraum geschoben hat.

Gut arbeiten heißt zuerst: gut sitzen, gut sehen, gut denken. Dazu gehören eine passende Arbeitshöhe, ausreichend Abstand zum Bildschirm, ein guter Blickwinkel, blendfreies Licht und genug Ruhe für Konzentration, Telefonate oder Videokonferenzen. Wer in einem lebendigen Familienhaushalt arbeitet, braucht vielleicht zusätzlich eine Möglichkeit zur Abschirmung – etwa durch ein Möbel, eine Nische, eine Schiebetür oder eine kluge Position im Raum.

Wohnlich wird ein Arbeitsplatz durch Material, Form und Zurückhaltung. Holz, Linoleum, ruhige Farben, schöne Griffe, textile Elemente oder eine sorgfältig gestaltete Rückwand machen einen großen Unterschied. Der Arbeitsplatz darf nach Arbeit aussehen – aber nicht nach Großraumbüro. Er sollte zur Einrichtung, zur Architektur und zur Persönlichkeit der Bewohner passen.

Professionell wirkt im Videochat vor allem das, was hinter und vor einem passiert. Entscheidend sind ein ruhiger Hintergrund, gutes Licht von vorne oder seitlich und ein Kamerawinkel, der nicht zufällig wirkt. Dafür braucht es nicht zwingend ein eigenes Arbeitszimmer. Auch ein Arbeitsplatz im Wohnraum kann seriös wirken, wenn Hintergrund, Beleuchtung und Technik bewusst geplant sind.

So entsteht ein Homeoffice, das beides kann: konzentriertes Arbeiten ermöglichen und trotzdem Teil eines schönen Zuhauses bleiben. Ein eigensinniges Beispiel: Massivholz-Möbel als schlönes, bewegliches Homeoffice.

Wie gelingt mein ergonomisches Home-Office?

Ein ergonomischer Arbeitsplatz zuhause darf nicht zum Fitnessgerät werden. Ziel sollte es sein, dass man nach einem Arbeitstag nicht völlig verspannt aufsteht – dabei aber vor allem auch konzentriert arbeiten kann.

Manchmal braucht es dafür einen guten Stuhl und eine ruhige Arbeitsfläche. Manchmal einen höhenverstellbaren Tisch, an dem man zwischendurch stehen kann. Und manchmal auch einen Sessel in der Nähe, um einen Gedanken sacken zu lassen, zu lesen oder kreativer zu arbeiten.

Der Knackpunkt ist die richtige Mischung: sitzen, stehen, ablegen, denken, Video-Chat, konzentriert abarbeiten. Nicht jeder Mensch arbeitet gleich, und nicht jeder Raum erlaubt dieselbe Lösung.

Deshalb schauen wir in der Planung genau hin: Wie arbeiten Sie wirklich? Welche Arbeiten lassen welche Körperhaltung zu? Wann entstehen Rückenschmerzen, Müdigkeit oder Ablenkung? Daraus entwickeln wir einen Arbeitsplatz, der ergonomisch sinnvoll ist, aber nicht nach Büro oder Gesundheitsprogramm aussieht.

Fragen zu Projekte

Was ist eine Kombüse?

Eine Kombüse ist ursprünglich die Küche auf einem Schiff. Dort muss auf wenig Raum alles funktionieren: Kochen, Spülen, Verstauen und Arbeiten.

Heute wird der Begriff auch für besonders schmale, funktional geplante Küchen verwendet. Eine Kombüsenküche ist meist länglich geschnitten und nutzt eine oder zwei gegenüberliegende Küchenzeilen. Dadurch entstehen kurze Wege und eine sehr effiziente Arbeitsstruktur.

Gerade in kleinen Wohnungen, Apartments oder schmalen Grundrissen kann eine Kombüse eine gute Lösung sein. Entscheidend ist, dass Stauraum, Licht, Bewegungsfläche und Arbeitsabläufe sorgfältig geplant werden. Dann wird aus einer schmalen Küche kein Kompromiss, sondern ein präzise genutzter Raum. Hier ein Kombüsen-Beispiel

Was ist Yakisugi?

Yakisugi (焼杉) ist eine traditionelle japanische Methode der Holzkonservierung. Yaki bedeutet ‚verbrennen‘, Sugi ist der japanische Name der ‚Sicheltanne‘. Im Westen Japans wird es auch als Shou Sugi Ban (焼 杉 板) bezeichnet;[2] Ban bedeutet ‚Planke‘. Wir bearbeiten im Raum Stuttgart bereits seit einigen Jahren vor allem Eichentische in Yakisugi-Technik.

Durch leichtes Verkohlen der Holzoberfläche, ohne das Holz zu verbrennen, wird das Holz durch die Karbonisierung wasserdicht und ist somit haltbarer. Dabei entsteht je nach Bearbeitung eine edele schwarze Holzoberfläche, die in ihrer Optik und Haptik wie Elefantenhaut, Treibholz oder geologische Vulkanlandschaften wirkt. Im Innenbereich und Möbelbau schaffen wir durch Bürsten sowie durch die Behandlung mit Seife, Kreide oder Kalk einzigartige Oberflächen für Ihre Räume.

Die Behandlung mit Feuer verstärkt die natürliche Wirkung des Holzes, da sich die Kontraste zwischen Früh- und Spätholz abzeichnen. Gleichzeitig lässt es auch massive Bohlen weicher und eleganter wirken. Hier ein großformatiges Beispiel

Was versteht man unter raumbildendem Innenausbau?

Der Begriff „raumbildender Innenausbau“ bezeichnet eine Form der Raumgestaltung, bei der Einbauten, Wandverkleidungen, Raumteiler, Decken, Nischen oder maßgefertigte Möbel den Raum nicht nur ausstatten, sondern aktiv formen.

Es geht also nicht darum, nachträglich ein Möbelstück in einen fertigen Raum zu stellen. Raumbildender Innenausbau denkt den Raum selbst weiter: Wo entsteht Stauraum? Wo braucht es Rückzug? Wie wird ein großer Raum gegliedert? Wie können Licht, Technik, Akustik und Material so integriert werden, dass Wohnen leichter, schöner und selbstverständlicher wird?

Typische Beispiele sind maßgefertigte Schrankwände, Küchen, Sitzfenster, begehbare Ankleiden, Einbauten unter Dachschrägen, Raumteiler oder Wandverkleidungen mit integrierter Beleuchtung. Sie sind meist fest mit dem Gebäude verbunden und werden individuell für die Menschen geplant, die dort leben.

Kurz gesagt: Raumbildender Innenausbau schafft nicht nur Möbel. Er schafft Räume, die zum Alltag, zur Architektur und zum Leben ihrer Bewohner passen.

Welche Garderobe für schmalen Flur?

Für einen schmalen Flur gibt es keine Universalantwort. Entscheidend sind Grundriss, Türanschläge, Laufwege und die Frage: Was muss diese Garderobe wirklich können?

Oft hilft es, die Funktionen bewusst zu reduzieren. Müssen wirklich alle Jacken und Schuhe im Eingangsbereich stehen? Oder reicht dort das, was täglich gebraucht wird? Jacken können an Haken, Kleiderstangen oder ausklappbaren Bügeln hängen. Schuhe lassen sich schmal, geschlossen oder teilweise ausgelagert planen. Ein Spiegel muss nicht zwingend Teil der Garderobe sein – er kann auch an der Eingangstür sitzen oder genutzt werden, um Sicherungskästen elegant zu kaschieren.

Besonders spannend wird ein schmaler Flur, wenn man ihn nicht überfüllt, sondern klug ergänzt: mit flachen Einbauten, Nischenlösungen, verdecktem Stauraum oder beweglichen Elementen, die nur dann Raum brauchen, wenn sie benutzt werden.

In der gemeinsamen Planung schauen wir deshalb zuerst auf den Alltag: Was muss griffbereit sein? Was darf verschwinden? Und wo kann zusätzlicher Stauraum entstehen, damit Kleidung der anderen Jahreszeiten nicht den Eingangsbereich blockiert?

So wird aus einem engen Flur keine Abstellzone, sondern ein gut organisierter Empfangsraum. Hier ein minimalistisches Garberoben-Beispiel.

Welches Holz ist fürs Badezimmer geeignet?

Für das Badezimmer eignen sich Hölzer, die mit wechselnder Luftfeuchtigkeit gut umgehen können und richtig verarbeitet werden. Dazu gehören zum Beispiel Eiche, Douglasie, Teak oder Weißtanne. Entscheidend ist nicht nur die Holzart, sondern vor allem die Konstruktion, Oberfläche und Belüftung.

Für Massivholz-Bäder verwenden wir häufig Weißtanne mit gelaugter und geseifter Oberfläche. Diese Behandlung schützt das Holz, ohne es dicht zu versiegeln. Die Oberfläche bleibt offenporig, kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und behält durch die Lauge länger ihr helles Erscheinungsbild.

Bei Waschtischen arbeiten wir außerdem gerne mit Eiche – als Massivholz oder als lackiertes Eichenfurnier. Die lackierte Oberfläche ist stärker geschützt und eignet sich besonders dort, wo Spritzwasser, Zahnpasta, Seife und tägliche Nutzung direkt auf das Möbel treffen.

Douglasie bringt eine warme, lebendige Holzzeichnung mit und kann im Bad ebenfalls gut funktionieren, wenn sie konstruktiv geschützt und sorgfältig behandelt wird. Teak ist von Natur aus sehr ölhaltig und feuchtigkeitsbeständig, wird wegen Herkunft und Nachhaltigkeit aber bewusst ausgewählt.

Wichtig bleibt: Holz im Bad darf nicht dauerhaft nass stehen. Mit guter Planung, sauberer Verarbeitung und ausreichender Belüftung wird Holz im Badezimmer zu einer langlebigen, warmen und sehr sinnlichen Lösung. Hier ein Paradebeispiel: Das Familienbad von Rudolf Zwinz

Fragen zu Tisch

Was ist Yakisugi?

Yakisugi (焼杉) ist eine traditionelle japanische Methode der Holzkonservierung. Yaki bedeutet ‚verbrennen‘, Sugi ist der japanische Name der ‚Sicheltanne‘. Im Westen Japans wird es auch als Shou Sugi Ban (焼 杉 板) bezeichnet;[2] Ban bedeutet ‚Planke‘. Wir bearbeiten im Raum Stuttgart bereits seit einigen Jahren vor allem Eichentische in Yakisugi-Technik.

Durch leichtes Verkohlen der Holzoberfläche, ohne das Holz zu verbrennen, wird das Holz durch die Karbonisierung wasserdicht und ist somit haltbarer. Dabei entsteht je nach Bearbeitung eine edele schwarze Holzoberfläche, die in ihrer Optik und Haptik wie Elefantenhaut, Treibholz oder geologische Vulkanlandschaften wirkt. Im Innenbereich und Möbelbau schaffen wir durch Bürsten sowie durch die Behandlung mit Seife, Kreide oder Kalk einzigartige Oberflächen für Ihre Räume.

Die Behandlung mit Feuer verstärkt die natürliche Wirkung des Holzes, da sich die Kontraste zwischen Früh- und Spätholz abzeichnen. Gleichzeitig lässt es auch massive Bohlen weicher und eleganter wirken. Hier ein großformatiges Beispiel

Fragen zu Wohnen

Offene oder geschlossene Garderobe – was ist besser im Alltag?

Im Alltag ist meistens die Kombination aus offener und geschlossener Garderobe am besten. Offene Elemente sind praktisch, weil Jacken, Taschen oder Kinderkleidung schnell erreichbar sind. Sie wirken aber auch schnell unruhig, wenn zu viel sichtbar bleibt.

Geschlossene Schränke bringen Ruhe in den Eingangsbereich. Schuhe, Helme, Schals oder saisonale Kleidung verschwinden hinter Türen und der Flur sieht schneller aufgeräumt aus. Dafür braucht man etwas mehr Platz und eine gute innere Organisation. Schubladeneinsätze evtl. sogar mit Steckdosen können als unsichtbaren Ladestation fungieren.

Die beste Lösung hängt also davon ab, wie der Flur genutzt wird. Was täglich gebraucht wird, darf offen bleiben. Was nur lagert oder selten benutzt wird, gehört besser hinter eine geschlossene Front.

Wann lohnt sich ein eingebauter Arbeitsplatz nach Maß?

Ein eingebauter Arbeitsplatz nach Maß lohnt sich, wenn ein Raum mehr können soll als nur „Büro“. Zum Beispiel, wenn das Homeoffice im Wohnzimmer, Gästezimmer, Schlafzimmer, Flur oder in einem Praxisraum untergebracht werden muss – und nach Feierabend nicht dauerhaft nach Arbeit aussehen soll.

Der Vorteil liegt in der präzisen Planung: Beleuchtung, Kabelführung, Steckdosen, Bildschirm, Drucker, Unterlagen, Stifte, Ladegeräte und Nachschlagewerke bekommen feste Plätze. Alles, was man zum Arbeiten braucht, ist in Griffweite. Alles, was Unruhe erzeugt, kann verschwinden. So entsteht kein improvisierter Arbeitsplatz aus einzelnen Möbelstücken, sondern eine ruhige, durchdachte Installation.

Besonders spannend wird es, wenn der Arbeitsplatz geschlossen werden kann. Mit Türen, Falttüren, einem klappbaren Tisch oder einer Schranklösung verschwindet das Homeoffice mit wenigen Handgriffen. Der Raum kann danach wieder Wohnzimmer, Gästezimmer oder Familienraum sein. Gerade für Familien ist das attraktiv, wenn Kinder im Studium oder in Ausbildung sind und nur zeitweise zu Besuch kommen: Aus dem Homeoffice wird schnell wieder ein Zimmer zum Schlafen, Wohnen oder Ankommen.

Trotzdem darf ein eingebauter Arbeitsplatz nicht wirken, als säße man halb im Schrank. Gutes Arbeiten braucht Licht, Luft und Bewegungsfreiheit. Natürliches Licht, ein sinnvoller Blick zum Fenster, gute Beleuchtung, ergonomische Maße und etwas „Headspace“ sind wichtig. Der Arbeitsplatz soll gut integriert sein, aber nicht wie eine Beichtkammer oder ein Toilettenhäuschen wirken.

Darum beginnt eine gute Planung nicht beim Möbel, sondern beim Raum: Wie wird gearbeitet? Wird telefoniert? Gibt es Videokonferenzen? Muss Technik verschwinden? Soll der Raum auch Gäste aufnehmen? Erst daraus entsteht ein eingebauter Arbeitsplatz, der nicht nur aufgeräumt aussieht, sondern den Alltag wirklich leichter macht.

Was hilft gegen Chaos im Flur?

Gegen Chaos im Flur hilft vor allem eine ehrliche Planung. Nicht jede Jacke, jeder Schuh und jede Tasche muss dauerhaft im Eingangsbereich untergebracht werden. Oft reicht dort das, was täglich gebraucht wird.

Wichtig sind klare Plätze: Haken oder Kleiderstange für aktuelle Jacken, geschlossener Stauraum für Schuhe, eine Ablage für Schlüssel und Kleinkram sowie ein Bereich für Taschen oder Schulranzen. Wer viele Tage denselben Schuh trägt, kann dafür einen festen Platz am Eingang schaffen. Wer dagegen bewusst zu jedem Outfit andere Schuhe trägt, braucht eher ein richtiges System: Regal, Kipplade oder Schrank. Bei wenig Platz im Flur kann dieses Schuhsortiment auch in einem anderen Raum liegen.

Hilfreich ist auch ein Blick auf die eigenen Rituale: Was stresst jeden Tag? Wer morgens immer den Schlüssel sucht, braucht keinen besseren Vorsatz, sondern einen festen Ort direkt am Eingang. Ordnung ist hier nicht spießig. Sie ist wohltuend, weil sie den Alltag leichter macht.

So wird der Flur nicht zum Sammelbecken des ganzen Hauses, sondern bleibt das, was er eigentlich sein soll: ein guter erster Eindruck und ein leichter Start in den Tag.

Welche Beleuchtung ist für eine Garderobe sinnvoll?

Eine gute Garderobe braucht Licht dort, wo man es im Alltag wirklich braucht: beim Jacke greifen, Schuhe suchen, Tasche packen und beim letzten Blick in den Spiegel.

Für dunkle Nischen, Vorräume oder Einbaumöbel sind Bewegungsmelder oft sehr praktisch. Das Licht geht automatisch an, wenn man die Garderobe benutzt, und man muss nicht erst nach einem Schalter suchen. Gerade bei tiefen Schränken, schmalen Fluren oder dunklen Eingangsbereichen ist das angenehm und alltagstauglich.

Nicht immer ist ein Bewegungsmelder aber die beste Lösung. Wenn der Flur viele Wohnräume verbindet und man ständig an der Garderobe vorbeiläuft, kann ein automatisches An und Aus schnell nerven. Dann ist ein echter Lichtschalter, ein gezielt gesetzter Taster oder eine gut geplante Grundbeleuchtung oft sinnvoller.

Wichtig ist außerdem ein gut beleuchteter Spiegel. Wer das Haus verlässt, möchte sich auch bei schlechtem Wetter, im Winter oder am Abend einmal richtig sehen können. Dafür reicht oft nicht nur eine Deckenleuchte. Besser ist ein Licht, das Gesicht und Kleidung gleichmäßig ausleuchtet, ohne stark zu blenden.

Kurz gesagt: Die beste Garderobenbeleuchtung hängt vom Raum ab. Bewegungsmelder sind ideal für dunkle Nischen und selten genutzte Bereiche. In Durchgangsfluren braucht es eher kontrollierbares Licht. Und ein guter Spiegel verdient immer eine eigene, durchdachte Beleuchtung.

Welche Garderobe für schmalen Flur?

Für einen schmalen Flur gibt es keine Universalantwort. Entscheidend sind Grundriss, Türanschläge, Laufwege und die Frage: Was muss diese Garderobe wirklich können?

Oft hilft es, die Funktionen bewusst zu reduzieren. Müssen wirklich alle Jacken und Schuhe im Eingangsbereich stehen? Oder reicht dort das, was täglich gebraucht wird? Jacken können an Haken, Kleiderstangen oder ausklappbaren Bügeln hängen. Schuhe lassen sich schmal, geschlossen oder teilweise ausgelagert planen. Ein Spiegel muss nicht zwingend Teil der Garderobe sein – er kann auch an der Eingangstür sitzen oder genutzt werden, um Sicherungskästen elegant zu kaschieren.

Besonders spannend wird ein schmaler Flur, wenn man ihn nicht überfüllt, sondern klug ergänzt: mit flachen Einbauten, Nischenlösungen, verdecktem Stauraum oder beweglichen Elementen, die nur dann Raum brauchen, wenn sie benutzt werden.

In der gemeinsamen Planung schauen wir deshalb zuerst auf den Alltag: Was muss griffbereit sein? Was darf verschwinden? Und wo kann zusätzlicher Stauraum entstehen, damit Kleidung der anderen Jahreszeiten nicht den Eingangsbereich blockiert?

So wird aus einem engen Flur keine Abstellzone, sondern ein gut organisierter Empfangsraum. Hier ein minimalistisches Garberoben-Beispiel.

Welche Garderobe ist praktisch für Familie, Kinder und Gäste?

Eine praktische Familiengarderobe muss verschiedene Höhen, Routinen und Ordnungsgrade aushalten. Kinder brauchen erreichbare Haken, einfache Fächer und robuste Oberflächen. Bei Kleinkindern sollte vielleicht auch Platz für das bleiben, was rund um den Kinderwagen ständig gebraucht wird.

Grundsätzlich gilt: Alles, was häufig gesucht, gepackt oder mitgenommen wird, sollte griffbereit organisiert sein. Für Erwachsene sind das zum Beispiel Schlüssel, Keycards, Taschen, Sonnenbrillen oder Dinge für den Arbeitsalltag. Für Kinder können es Mützen, Fahrradhelme, Sportsachen oder der Kindergartenrucksack sein.

Auch Gäste sollten mitgedacht werden – gerade wenn Kinder oft Freunde zu Besuch haben. Ein paar freie Haken, eine kleine Kleiderstange oder ein separates Fach verhindern, dass sich Besuchssachen und Familiensachen vermischen. Das hilft auch dagegen, dass die Rabauken jedes Mal die Hälfte liegen lassen.

Besonders alltagstauglich wird eine Garderobe, wenn sie offene und geschlossene Bereiche kombiniert: offen für alles, was täglich benutzt wird, geschlossen für alles, was sonst Unruhe erzeugt.

Wie gelingt ein Homeoffice, ohne dass mein Zuhause wie ein Büro aussieht?

Ein gutes Homeoffice soll professionelles Arbeiten ermöglichen, ohne die Wohnlichkeit des Zuhauses zu zerstören. Genau darin liegt die eigentliche Planungsaufgabe: Der Arbeitsplatz braucht Ergonomie, Licht, Stauraum und Ruhe – soll aber nicht aussehen wie eine Büroecke, die sich dauerhaft in den Wohnraum geschoben hat.

Gut arbeiten heißt zuerst: gut sitzen, gut sehen, gut denken. Dazu gehören eine passende Arbeitshöhe, ausreichend Abstand zum Bildschirm, ein guter Blickwinkel, blendfreies Licht und genug Ruhe für Konzentration, Telefonate oder Videokonferenzen. Wer in einem lebendigen Familienhaushalt arbeitet, braucht vielleicht zusätzlich eine Möglichkeit zur Abschirmung – etwa durch ein Möbel, eine Nische, eine Schiebetür oder eine kluge Position im Raum.

Wohnlich wird ein Arbeitsplatz durch Material, Form und Zurückhaltung. Holz, Linoleum, ruhige Farben, schöne Griffe, textile Elemente oder eine sorgfältig gestaltete Rückwand machen einen großen Unterschied. Der Arbeitsplatz darf nach Arbeit aussehen – aber nicht nach Großraumbüro. Er sollte zur Einrichtung, zur Architektur und zur Persönlichkeit der Bewohner passen.

Professionell wirkt im Videochat vor allem das, was hinter und vor einem passiert. Entscheidend sind ein ruhiger Hintergrund, gutes Licht von vorne oder seitlich und ein Kamerawinkel, der nicht zufällig wirkt. Dafür braucht es nicht zwingend ein eigenes Arbeitszimmer. Auch ein Arbeitsplatz im Wohnraum kann seriös wirken, wenn Hintergrund, Beleuchtung und Technik bewusst geplant sind.

So entsteht ein Homeoffice, das beides kann: konzentriertes Arbeiten ermöglichen und trotzdem Teil eines schönen Zuhauses bleiben. Ein eigensinniges Beispiel: Massivholz-Möbel als schlönes, bewegliches Homeoffice.