Ein Bad aus Holz

Holz im Bad … kein Problem!

Es muss die richtig Holzqualität sein und die Verarbeitung muss für ein Bad aus Holz stimmen. Dann kann man mit Holz selbst Duschen auskleiden, oder eine schönen Badewannenverkleidung herstellen.

Dieses Badezimmer ist in unbehandelter Weißtanne gefertigt.

Holzwaschtisch, Holzdusche und Holzfußboden — so schön ist ein ganzes Bad aus Holz

Veröffentlichung

Die neuen Bäder – Ein Stück Himmel

Fragen zu Bad

Warum maßgefertigter Waschtisch?

Oft sind Badezimmer nicht besonders geräumig. Außerdem steht man im Bad zu etwa 80% der Zeit vor dem Waschbecken und Spiegel. Ein gut geplanter Waschtisch (evtl. ergänzt durch einen Spiegelschrank) ist dort das entscheidende Allzweckmöbel und assistiert bei allen Aktivitäten.

Highlights:

  • Schubladen mit Siphon-Aussparung – nutzt den Raum perfekt und alles ist griffbereit – ob Geräte, Pflegeprodukte oder Handtücher
  • Schubladen mit Innensteckdosen – Fön und Lockenstab sind eingesteckt und ready. Besonders praktisch mit Spiralkabeln. Kein Bücken, kein Umstecken.
  • Bündige Tischfläche – großzügige Ablage: Schminke, Nagelsets oder Haarprodukte können ausgebreitet und wieder verräumt werden. Im Anschluss ist alles leicht abzuwischen und sauber zu halten.
  • Wandmontage – schwebender Waschtisch ermöglicht Saugroboter und Wischmob das einfachste Reinigen vom Boden und bietet Platz um z.B. Personenwaage oder Wäschekorb zu verstecken.
  • Revisionierbare Auszüge – die Schubladen lassen sich samt Inhalt mit einem Handgriff aushängen. So kann im Nu der Siphon gereinigt oder das Mischverhältnis des Wasserhahns angepasst werden.
  • Sogar in der Mietwohnung – in Rücksprache mit dem Vermieter ist schnell Einigkeit über einen maßgeschreinerten Waschtisch, da das Möbel das Bad dauerhaft aufwertet und die Pflege sinnvoll erleichtert.

Planen wir den richtigen Waschtisch für Ihre Zwecke. Sie werden ihn lieben.

Welches Holz ist fürs Badezimmer geeignet?

Für das Badezimmer eignen sich Hölzer, die mit wechselnder Luftfeuchtigkeit gut umgehen können und richtig verarbeitet werden. Dazu gehören zum Beispiel Eiche, Douglasie, Teak oder Weißtanne. Entscheidend ist nicht nur die Holzart, sondern vor allem die Konstruktion, Oberfläche und Belüftung.

Für Massivholz-Bäder verwenden wir häufig Weißtanne mit gelaugter und geseifter Oberfläche. Diese Behandlung schützt das Holz, ohne es dicht zu versiegeln. Die Oberfläche bleibt offenporig, kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und behält durch die Lauge länger ihr helles Erscheinungsbild.

Bei Waschtischen arbeiten wir außerdem gerne mit Eiche – als Massivholz oder als lackiertes Eichenfurnier. Die lackierte Oberfläche ist stärker geschützt und eignet sich besonders dort, wo Spritzwasser, Zahnpasta, Seife und tägliche Nutzung direkt auf das Möbel treffen.

Douglasie bringt eine warme, lebendige Holzzeichnung mit und kann im Bad ebenfalls gut funktionieren, wenn sie konstruktiv geschützt und sorgfältig behandelt wird. Teak ist von Natur aus sehr ölhaltig und feuchtigkeitsbeständig, wird wegen Herkunft und Nachhaltigkeit aber bewusst ausgewählt.

Wichtig bleibt: Holz im Bad darf nicht dauerhaft nass stehen. Mit guter Planung, sauberer Verarbeitung und ausreichender Belüftung wird Holz im Badezimmer zu einer langlebigen, warmen und sehr sinnlichen Lösung. Hier ein Paradebeispiel: Das Familienbad von Rudolf Zwinz

Wie gewinnt man Ruhe und Ordnung im Bad?

Allgemein bieten klare, bündige Einbauten wie Waschtische oder Spiegelschränke mit einer gezielten Einteilung für die benötigte Wäsche, Pflegeprodukte und Accessoires optimale Ruhe und Ordnung. Wir vermeiden große offene Regale und Stellflächen, da diese schnell überladen sind und Staub und Haare anziehen. Durch Innensteckdosen in Schränken können elektrische Zahnbürsten, Haartrockner und Lockenstäbe auch funktionsbereit gelagert werden und sind dennoch stets an ihrem Platz trocken verräumt.

Ein Tipp: Machen Sie sich am besten vorab Gedanken, was die Benutzer des Bads im täglichen Einsatz wo griffbereit brauchen. Für Ihren Bedarf sprechen wir Stauraum und Design gerne individuell durch und finden eine Lösung die Sie begeistert.

Wie wird mein Bad zum Wellnessbereich?

Manche unserer Kunden nutzen das Bad, um richtig auszuspannen, die Hektik auszusperren und um Ihre Akkus solo oder in Zweisamkeit wieder aufzuladen. Für Freunde der Badewanne bedeutet das, alles zugunsten der rituellen Waschung und Entspannung zu gestalten.

Je nach Platz kann für Warmblüter auch eine Sauna oder ein Liegebereich unter einem Infrarot-Strahler oder einer Flächenheizung der Ort der Wahl sein. In jedem Fall begleiten die richtigen Einbauten, Armaturen und Möbel mit Haptik und Stauraum für alles, was gut tut, eine kraftspendende Experience.

Ergänzend spielen auch hier ein atmosphärisches Lichtkonzept, Pflanzen und Raumkomposition eine große Rolle fürs Relax-Ambiente.

Fragen zu Projekte

Was ist eine Kombüse?

Eine Kombüse ist ursprünglich die Küche auf einem Schiff. Dort muss auf wenig Raum alles funktionieren: Kochen, Spülen, Verstauen und Arbeiten.

Heute wird der Begriff auch für besonders schmale, funktional geplante Küchen verwendet. Eine Kombüsenküche ist meist länglich geschnitten und nutzt eine oder zwei gegenüberliegende Küchenzeilen. Dadurch entstehen kurze Wege und eine sehr effiziente Arbeitsstruktur.

Gerade in kleinen Wohnungen, Apartments oder schmalen Grundrissen kann eine Kombüse eine gute Lösung sein. Entscheidend ist, dass Stauraum, Licht, Bewegungsfläche und Arbeitsabläufe sorgfältig geplant werden. Dann wird aus einer schmalen Küche kein Kompromiss, sondern ein präzise genutzter Raum. Hier ein Kombüsen-Beispiel

Was ist Yakisugi?

Yakisugi (焼杉) ist eine traditionelle japanische Methode der Holzkonservierung. Yaki bedeutet ‚verbrennen‘, Sugi ist der japanische Name der ‚Sicheltanne‘. Im Westen Japans wird es auch als Shou Sugi Ban (焼 杉 板) bezeichnet;[2] Ban bedeutet ‚Planke‘. Wir bearbeiten im Raum Stuttgart bereits seit einigen Jahren vor allem Eichentische in Yakisugi-Technik.

Durch leichtes Verkohlen der Holzoberfläche, ohne das Holz zu verbrennen, wird das Holz durch die Karbonisierung wasserdicht und ist somit haltbarer. Dabei entsteht je nach Bearbeitung eine edele schwarze Holzoberfläche, die in ihrer Optik und Haptik wie Elefantenhaut, Treibholz oder geologische Vulkanlandschaften wirkt. Im Innenbereich und Möbelbau schaffen wir durch Bürsten sowie durch die Behandlung mit Seife, Kreide oder Kalk einzigartige Oberflächen für Ihre Räume.

Die Behandlung mit Feuer verstärkt die natürliche Wirkung des Holzes, da sich die Kontraste zwischen Früh- und Spätholz abzeichnen. Gleichzeitig lässt es auch massive Bohlen weicher und eleganter wirken. Hier ein großformatiges Beispiel

Was versteht man unter raumbildendem Innenausbau?

Der Begriff „raumbildender Innenausbau“ bezeichnet eine Form der Raumgestaltung, bei der Einbauten, Wandverkleidungen, Raumteiler, Decken, Nischen oder maßgefertigte Möbel den Raum nicht nur ausstatten, sondern aktiv formen.

Es geht also nicht darum, nachträglich ein Möbelstück in einen fertigen Raum zu stellen. Raumbildender Innenausbau denkt den Raum selbst weiter: Wo entsteht Stauraum? Wo braucht es Rückzug? Wie wird ein großer Raum gegliedert? Wie können Licht, Technik, Akustik und Material so integriert werden, dass Wohnen leichter, schöner und selbstverständlicher wird?

Typische Beispiele sind maßgefertigte Schrankwände, Küchen, Sitzfenster, begehbare Ankleiden, Einbauten unter Dachschrägen, Raumteiler oder Wandverkleidungen mit integrierter Beleuchtung. Sie sind meist fest mit dem Gebäude verbunden und werden individuell für die Menschen geplant, die dort leben.

Kurz gesagt: Raumbildender Innenausbau schafft nicht nur Möbel. Er schafft Räume, die zum Alltag, zur Architektur und zum Leben ihrer Bewohner passen.

Welche Garderobe für schmalen Flur?

Für einen schmalen Flur gibt es keine Universalantwort. Entscheidend sind Grundriss, Türanschläge, Laufwege und die Frage: Was muss diese Garderobe wirklich können?

Oft hilft es, die Funktionen bewusst zu reduzieren. Müssen wirklich alle Jacken und Schuhe im Eingangsbereich stehen? Oder reicht dort das, was täglich gebraucht wird? Jacken können an Haken, Kleiderstangen oder ausklappbaren Bügeln hängen. Schuhe lassen sich schmal, geschlossen oder teilweise ausgelagert planen. Ein Spiegel muss nicht zwingend Teil der Garderobe sein – er kann auch an der Eingangstür sitzen oder genutzt werden, um Sicherungskästen elegant zu kaschieren.

Besonders spannend wird ein schmaler Flur, wenn man ihn nicht überfüllt, sondern klug ergänzt: mit flachen Einbauten, Nischenlösungen, verdecktem Stauraum oder beweglichen Elementen, die nur dann Raum brauchen, wenn sie benutzt werden.

In der gemeinsamen Planung schauen wir deshalb zuerst auf den Alltag: Was muss griffbereit sein? Was darf verschwinden? Und wo kann zusätzlicher Stauraum entstehen, damit Kleidung der anderen Jahreszeiten nicht den Eingangsbereich blockiert?

So wird aus einem engen Flur keine Abstellzone, sondern ein gut organisierter Empfangsraum. Hier ein minimalistisches Garberoben-Beispiel.

Welches Holz ist fürs Badezimmer geeignet?

Für das Badezimmer eignen sich Hölzer, die mit wechselnder Luftfeuchtigkeit gut umgehen können und richtig verarbeitet werden. Dazu gehören zum Beispiel Eiche, Douglasie, Teak oder Weißtanne. Entscheidend ist nicht nur die Holzart, sondern vor allem die Konstruktion, Oberfläche und Belüftung.

Für Massivholz-Bäder verwenden wir häufig Weißtanne mit gelaugter und geseifter Oberfläche. Diese Behandlung schützt das Holz, ohne es dicht zu versiegeln. Die Oberfläche bleibt offenporig, kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben und behält durch die Lauge länger ihr helles Erscheinungsbild.

Bei Waschtischen arbeiten wir außerdem gerne mit Eiche – als Massivholz oder als lackiertes Eichenfurnier. Die lackierte Oberfläche ist stärker geschützt und eignet sich besonders dort, wo Spritzwasser, Zahnpasta, Seife und tägliche Nutzung direkt auf das Möbel treffen.

Douglasie bringt eine warme, lebendige Holzzeichnung mit und kann im Bad ebenfalls gut funktionieren, wenn sie konstruktiv geschützt und sorgfältig behandelt wird. Teak ist von Natur aus sehr ölhaltig und feuchtigkeitsbeständig, wird wegen Herkunft und Nachhaltigkeit aber bewusst ausgewählt.

Wichtig bleibt: Holz im Bad darf nicht dauerhaft nass stehen. Mit guter Planung, sauberer Verarbeitung und ausreichender Belüftung wird Holz im Badezimmer zu einer langlebigen, warmen und sehr sinnlichen Lösung. Hier ein Paradebeispiel: Das Familienbad von Rudolf Zwinz